Januar 4, 2018

49. Internationale Karl Barth Tagung (16.-19. Juli 2018)

«Evangelische Theologie kann im Blick auf den Gott des Evangeliums nur in lebendiger Bewegung sein und bleiben.
Sie hat zwischen Altem und Neuem – ohne jenes zu verachten und dieses zu fürchten – sie hat zwischen dem Gestern, Heute und Morgen seiner einen Gegenwart und Aktion, ohne sie in ihrer Einheit aus den Augen zu verlieren, immer wieder zu unterscheiden. Sie ist gerade von hier aus gesehen, eminent kritische d.h. der ihr von ihrem Gegenstand her widerfahrenden Krisis dauern ausgesetzte, aus ihr nie entlassene Wissenschaft.»
(aus: Karl Barth, Einführung in die evangelische Theologie, 7. Aufl.,
Zürich 2010, 16)

In seiner letzten Basler Vorlesung hat Karl Barth in einer „Einführung in die evangelische Theologie“ Rechenschaft darüber abgelegt, was er „auf dem Feld der evangelischen Theologie fünf Jahre als Student, zwölf Jahre als Pfarrer und dann vierzig Jahre lang als Professor […] erlebt, gelernt und vertreten habe.“ Die Internationale Karl-Barth-Tagung 2018 will diesen Erfahrungen theologischen Denkens als Einführung in die Kunst, Gott – „dem Vogel im Fluge, nicht einem Vogel auf der Stange vergleichbar“ – zur Sprache zu bringen, nach- und weiterdenken.

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