Internationale Karl Barth Tagung

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Programm 2019

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Vorbereitungskreis

Die Internationale Karl-Barth-Tagung ist eine jährlich stattfindende theologische Fachtagung, die sich mit einem stets wechselnden thematischen Fokus dem Denken und Wirken des Schweizer evangelisch-reformierten Theologen Karl Barths (1986-1968) zuwendet. Die ca. 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer analysieren auf der Grundlage von Vorträgen und in Arbeitsgruppen Karl Barths Beiträge zum Thema und stellen diese in zeitgeschichtliche Kontexte. Im Gespräch mit aktuellen Herausforderungen fragen sie nach Karl Barths Impulsen für eine gegenwärtige theologische Orientierung in Wissenschaft und Kirche. Durch die Verbindung von wissenschaftlichen Fachvorträgen, intensiven Diskussionen in Arbeitsgruppen, Morgenandachten und freier Geselligkeit entsteht eine besondere theologische Arbeitsgemeinschaft auf Zeit. Die Gastlichkeit des traditionsreichen Seminarhotels Leuenberg hat daran einen nicht geringen Anteil. Der besondere Reiz ‚des Leuenbergs‘ ist, dass nicht nur Theologiestudierende, Professoren/innen und Assistent/innen mit dabei sind, sondern Pfarrer/innen und nicht zuletzt theologisch interessierte Nichttheologen/innen. Die Tagung ist offen für alle, die sich auf diese theologische Arbeitsgemeinschaft auf Zeit und den durch sie eröffneten Austausch einlassen möchten. Die Tagung wird organisiert von einem ehrenamtlichen Vorbereitungskreis unter dem Vorsitz von Peter Opitz (Universität Zürich) und Günter Thomas (Ruhr-Universität Bochum). Die Referate werden regelmäßig in der Zeitschrift für Dialektische Theologie veröffentlicht.

Das Programm 2019

VON
GOTT REDEN!

„Wie gefährlich ist es, sich mitten in den Fragen, Sorgen und Erregungen der Gesellschaft auf Gott einzulassen! Wohin werden wir geführt, wenn wir die Absonderung des religiösen Gebietes aufgeben und uns im Ernst auf Gott einlas-sen, und wohin, wenn wir uns nicht im Ernst auf ihn einlassen?“
(Karl Barth, Der Christ in der Gesellschaft, GA 48, 560)

„Und eben so genau ist zu bedenken, dass es mit unsrer Aufgabe so steht, dass von Gott nur Gott selber reden kann. […] Das bedeutet die sichere Niederlage aller Theologie und aller Theologen.“ (Karl Barth, Das Wort Gottes als Aufgabe der Theologie, GA 19, 173)
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  • Vorträge:


    HOFFNUNG IN KULTURELLER VERWÜSTUNG – KARL BARTH IM JAHR 1919

    Prof. Dr. Dr. Günter Thomas (Bochum)

  • „Daraufhin wird es möglich und notwendig, von Gott zu reden und zu hören“ – Barths spezifische Rede von der Gottesrede

    Prof. Dr. Christiane Tietz (Zürich)

    WER ANDERS VON GOTT REDET, MUSS AUCH NEU VOM MENSCHEN REDEN. ANTHROPOLOGISCHE KONSEQUENZEN DER THEOLOGIE KARL BARTHS

    Prof. Dr. Gregor Etzelmüller (Osnabrück)

  • 50 Jahre Leuenberg – eine turbulente Geschichte

    Dr. Hartmut Ruddies (Halle)

  • Karl Barth and the Impossible Possibility of Womanist God-talk

    Prof. Dr. Andrea White (New York)

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DER VORBEREITUNGSKREIS

Andrea Anker
Andrea Anker
Pfarrerin in Teufen (Appenzell Ausserrhoden, Schweiz)
Katharina von Bremen
Katharina von Bremen
Evangelische Akademie Villigst
Claudia Enders
Claudia Enders
Theologin und Arbeitswissenschaftlerin
(Lehr-)Supervisorin (DGSv/DGfP)
Geschäftsführung der Barth Tagung
Gregor Etzelmüller
Gregor Etzelmüller
Professor für Systematische Theologie
Universität Osnabrück
Christian Link
Christian Link
Professor em. für Systematische Theologie
Ruhr-Universität Bochum
Peter Opitz
Peter Opitz
Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte
Universität Zürich
Niklaus Peter
Niklaus Peter
Pfarramt am Fraumünster
Michael Pfenninger
Michael Pfenninger
Editionsmitarbeiter im Karl Barth-Archiv Basel
Georg Plasger
Georg Plasger
Professor für Systematische Theologie
Universität Siegen
Hanna Reichel
Hanna Reichel
Associate Professor of Reformed Theology
Princeton Theological Seminary
Juliane Schüz
Juliane Schüz
Pfarrerin in Oestrich-Winkel
Günter Thomas
Günter Thomas
Professor für Ethik und Fundamentaltheologie
Universität Bochum
Matthias Wüthrich
Matthias Wüthrich
Assistenzprofessor für Systematische Theologie
Universität Zürich
Peter Zocher
Peter Zocher
Leiter Karl Barth-Archiv

Das Karl Barth-Archiv beherbergt Barths literarischen Nachlass und seine komplett erhaltene Bibliothek. Es befindet sich in seinem letzten Wohnhaus in Basel (Bruderholzallee 26). An und mit den Beständen des Archivs können wissenschaftlich Interessierte nach Terminabsprache arbeiten. Die Webseiten des Archivs bieten nähere Informationen zum Archiv und seiner Arbeit, zu aktuellen Anlässen und Terminen rund um Karl Barth und zu für ihn bedeutsamen Orten in seiner Heimatstadt.